Home Staging: Lohnt sich die Investition vor dem Verkauf?
Professionelles Home Staging kann die Verkaufsdauer deutlich verkürzen und den Preis positiv beeinflussen. Wann es sich rechnet – und wann nicht.
Was ist Home Staging?
Home Staging ist die gezielte Aufbereitung einer Immobilie für den Verkauf – durch professionelles Einrichten, Dekorieren, Entpersonalisieren und Inszenieren. Das Ziel: Kaufinteressenten sollen sich beim ersten Besichtigungsschritt (oft das Foto im Exposé) emotional angesprochen fühlen. Und das schon vor der Besichtigung.
Was Home Staging bringt – und was nicht
Home Staging kann:
Was Home Staging nicht kann: Substanzmängel verbergen. Ein schimmeliger Keller, undichtes Dach oder schlechte Mikrolage werden durch Dekokissen nicht besser. Wer unehrlich inszeniert, riskiert Rücktritt nach dem Notartermin oder rechtliche Auseinandersetzungen.
Wann lohnt es sich?
Home Staging lohnt sich besonders bei:
Bei sehr günstigen Einstiegspreisen oder stark sanierungsbedürftigen Objekten (die Käufer ohnehin komplett umgestalten werden) ist der ROI oft gering.
Kosten und ROI
Professionelles Home Staging kostet je nach Wohnungsgröße und Umfang typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 €. Bei einem Verkaufspreis von 250.000 € entspricht das 0,6 bis 2 %. Wenn dadurch auch nur 1–2 % mehr Preis erzielt oder zwei Monate weniger Haltekosten anfallen, ist die Investition oft rentabel.
Fazit
Home Staging ist kein Luxus für Nobelobjekte, sondern ein Verkaufswerkzeug. Wer es gezielt und ehrlich einsetzt, kann damit den Verkaufsprozess beschleunigen und das Ergebnis verbessern. Ein erfahrener Immobilienmakler kann Ihnen sagen, ob und in welchem Umfang es für Ihr Objekt sinnvoll ist.
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